Fährenfahrt durch Chiles Fjorde

16. Juni 2010 von Standepetra

Chilenische Fjordlandschaft

Chilenische Fjordlandschaft

Von Puerto Montt aus im Süden Chiles möchte ich mit einer Fähre der Navimag durch die spannenden Fjorde des Landes schippern – noch weiter Richtung Südpol bis nach Puerto Natales. Da es jedoch Winter ist, wird die Fahrt etwas stürmischer als erhofft…

Von Nadine Bresinsky

Die Fahrt an sich soll nur drei Tage dauern, doch schon bald wird klar, dass wir länger brauchen werden: aufgrund schlechter Wetterverhältnisse verzögert sich allein die Abfahrt um einen halben Tag. Doch so können wir uns wenigstens in Ruhe mit dem Schiff und der Mannschaft vertraut machen. Im Morgengrauen geht es dann endlich los. Die wunderbarste Landschaft zieht an meinen Augen vorbei: Berge auf beiden Seiten, mit Schnee und Raureif überzogen. Ein eisiger Wind weht mir ins Gesicht, scheint von alten Seefahrer-Legenden zu erzählen. Mit jeder Welle kommen wir dem Südpol ein Stück näher!

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Machu Picchu und die Magie eines unglaublichen Ortes

28. April 2010 von Standepetra

Die Terrassen Machu Picchus

Die Terrassen Machu Picchus

Nadine Bresinsky war in der verlorenen Stadt der Inka

Ich bin sehr aufgekratzt, als ich in dunkler Nacht dem ersten Bus des Tages hinauf nach Machu Picchu entgegensehe. Ungefähr 20 Minuten dauert die Fahrt, Spannung kribbelt mir in den Adern. Mit jeder Serpentine rollen die Berge ihre Schatten mehr ein und erhellen schließlich den Eingang der Ruinenstadt. Hinter einer letzten Kurve heißt Machu Picchu dann jeden in all seiner Schönheit willkommen. Von oben blickt man auf die Stadt, eine perfekte Komposition aus Magie, Mystik, Steinen und Natur…

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Laos intensiv – vom Mekong bis zu den Bergvölkern des Nordens

26. April 2010 von Standepetra

Dorfbewohner

Zu Besuch im Bergdorf - ein Ereignis für die Touristen wie für die Bewohner

Abseits der bekannten Routen entdeckt unsere kleine Reisegruppe per Boot, Fahrrad und zu Fuß Nordlaos. Dabei erleben wir nicht nur den unmittelbaren Alltag der Landbevölkerung, sondern besuchen auch einige Schulprojekte in abgelegenen Bergdörfern, die wir durch Spenden unterstützen.

Von Daniel Kohne

Drei Stunden bin ich bereits auf der laotischen Hauptverkehrsstrasse unterwegs, die vom Mekonghafen Pak Beng durch das nördliche Laos bis nach Vietnam führt, als die Bremsen meines Mountainbikes zum ersten Mal herausgefordert werden. Eine Entenfamilie überquert hinter einer Kurve gemächlich schnatternd die Straße. Ich weiche souverän aus. Kein Grund für Aufregung. Der Fahrradhelm auf meinem Kopf  kommt mir immer überflüssiger vor.

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Lass uns bloß abhauen aus dem Puff hier

2. April 2010 von admin

Auf den Spuren von Herrn Lehmann

Frank Lehmann wohnt hier nicht mehr.

2004 erklärte Sven Regener, „Neue Vahr Süd“ nicht verfilmen lassen zu wollen. Zu lang und komplex sei der Roman über die Wehrdienstzeit des Frank Lehmann. Das ist heute Schnee von gestern.

Von Thompson

Regisseurin Hermine Huntgeburth wagt sich an das Projekt, die Dreharbeiten starten im April in Bremen. Grund genug, durch das Ostertorviertel zu flanieren. Was ist geblieben von den Plätzen der Lehmannschen Jugend?

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Sehnsucht nach sich selbst

11. Januar 2010 von admin

Sehnsucht nach sich selbst

Solo Reisen - zwischen Angst und Abenteuer

Es gibt sicher kaum Menschen, die das Reisen nicht als etwas Positives empfinden. Doch kaum jemand findet es normal, allein für mehrere Wochen ins Unbekannte aufzubrechen. Nur man selbst und der Rest der Welt da draußen, was ist das für ein Gefühl!

Von sbk

Auch ich gehöre zu der Spezies jener Leute, die es gern ohne jede Begleitung in die Fremde zieht, am liebsten noch in die Stille der Natur. Denn gerade allein kommen einem viele Gedanken. Gedanken über sich, was war und was kommt, und was zum Teufel man mitten in einem Wolkenbruch ohne einen trockenen Fetzen am Körper drei Tagesmärsche vom letzten rettenden Dach entfernt eigentlich so tut.

Was treibt einen Menschen dazu, sich derart physisch und vor allem psychisch buchstäblich auszusetzen? Wo ist der Herdentrieb, das Bedürfnis nach Sicherheit, das tröstende Gefühl der Gemeinschaft bei solchen Individuen wie mir geblieben?


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Karneval in Köln – hinkommen, reinkommen, durchkommen

1. Dezember 2009 von Standepetra

Die feierwütige Menge

Die feierwütige Menge in Köln

11.11, 11:11 Uhr, das Spektakel nimmt seinen Lauf. Mit dreifachem „Alaaf!“ wird der Kölner Karneval eröffnet. Bis in den Februar regieren Kostüm, Kamelle und Kater die Domstadt. Wer mitjecken will, braucht starke Nerven – und Rat von einem, der den Wahnsinn überlebt hat.

Von Thompson

Ein Karnevalsbesuch empfiehlt sich im Februar zur Weiberfastnacht. Wir haben das ICE-Abteil drei Monate vorher gebucht und reisen für komfortable 52 Euro (Rückfahrt inklusive) dem Treiben entgegen. Wir, das meint ein feierwütiges Hamburger Quartett, Sonnenbrille auf der Nase, Koffer in der Hand, Vorfreude im Herzen. Am Rheinufer angekommen, geht es via Straßenbahn nach Kalk. Check-In ins Hotel König. Die reservierten Doppelzimmer sind nicht royal, mit 22,50 pro Person und Nacht dafür umso günstiger. Regel 1: Geld ist im Karneval Gold wert, die Unterkunft muss primitivsten Ansprüchen genügen. Tut sie. Noch sind wir flüssig. Eine Zimmeruhr tickt. Die Ruhe vor dem Sturm.

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Hamburg-Reykjavik mit dem Containerschiff: Lebertran und raue Männer

1. Dezember 2009 von Standepetra

Die Dettifoss vor der isländischen Küste

Die Dettifoss vor der isländischen Küste

Mit dem Frachtschiff übers weite Meer – ein etwas naiver, industrie-romantischer Traum? Verena Hägler wagt die sechstägige Überfahrt auf der isländischen Dettifoss, versucht, ungeschriebene Regeln zu verstehen und eingelegten Fisch zu frühstücken.

Von: Verena Hägler

Wir wussten, dass unser Containerschiff in Hamburg am Dienstag oder Mittwoch ablegen würde, je nach Lademenge und Wetter. Am Montag sollten wir die Reederei anrufen: Treffpunkt Mittwoch, um 8 Uhr, auf dem Schiff. Ein Taxi fuhr uns durch den alten Elbtunnel zum Dock in den zollfreien Bereich und zwischen Containertürmen hindurch zu unserem Schiff. Im strömenden Regen standen wir nun davor. Niemand interessierte sich so recht für uns. Also trugen wir unser Gepäck auf Deck und stellten uns irgend jemandem vor. Ganz oben neben dem Aufgang zur Brücke sei unsere Kabine und die Pässe würden wir am Ende der Reise wiederbekommen, hieß es.

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Der Traum vom fremden Alltag: Leben und Arbeiten in Peru

23. November 2009 von Standepetra

Cusco von oben

Cusco von oben

Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, seinen Alltag hinter sich zu lassen und irgendwo im Ausland, wenigstens zeitweise, ein neues Leben anzufangen? Tipps von einer, die es versucht hat.

Von Nadine Bresinsky

Das wirklich Schöne an Peru ist, dass der eigenen Kreativität nicht wie in Deutschland tausend Regeln im Weg stehen. Auf der anderen Seite dauern die Dinge dort eventuell länger als gewohnt… Aber wer peruanische Kreativität und deutsche Genauigkeit kombinieren kann, hat mit Sicherheit sehr viel Spaß an der Arbeit mit den äußerst aufgeschlossenen und neugierigen Peruanern. Man entdeckt ungeahnte Möglichkeiten und Talente – vor allem an sich selbst!

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Wenn Reiter fliegen – mit der Gerte durch den Security Check

2. November 2009 von Standepetra

Freigepäck 20 kg, Handgepäck max. 45×35x25 cm, Hund/Katze bis 5 kg,  Sportgepäck frei … und wie krieg‘ ich bitte mein Pferd mit?

Von Piaffe

Ob ich nun als Berufsreiterin oder Touristin mit Reitambitionen in den Flieger steige, der Ärger beginnt bereits beim Kofferpacken und endet frühestens nach dem Security Check. Ganz unproblematisch nehmen Surfer ihr Board, Golfer ihr Bag  und  Taucher ihre Sauerstoffflaschen mit. Ok – und ich mein Reitsport-Equipment. Irrtum! Erst einmal ist mit der jeweiligen Fluggesellschaft grundsätzlich zu klären, dass die Reiterei überhaupt ein Sport ist. Sofern der Horizont des Bodenpersonals diese Feststellung zulässt, wird bei den meisten Fluggesellschaften dennoch kategorisch das Mitnehmen eines Sattels abgelehnt. Ok, dann gebe ich für teures Geld den Sattel  per Cargo auf – ich hab’s ja. Oder ich reite mir eben auf blankem Pferderücken einen Wolf…

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Drei Tage im Dschungel – Ausflug in eine andere Welt

2. November 2009 von Standepetra

Mit einer kleinen Gruppe, geführt von einem Quechua-Indianer, ging es für 3 Tage in den ecuadorianischen Dschungel.

Indianerunterkünfte im ecquadorianischen Dschungel

Indianerunterkünfte im ecquadorianischen Dschungel

Von mondentochter

Vom kleinen Örtchen Banos in Ecuador aus wollte ich für ein paar Tage eine Dschungeltour machen und fand bei der Agentur Rainforesttour schnell das passende Angebot: Ich würde am übernächsten Tag mit drei weiteren Touristen und dem erfahrenen Führer Sebastian in den Dschungel gehen. Jetzt fehlte mir nur noch ein geeigneter kleiner Rucksack für die wichtigsten Dinge wie Taschenlampe, Moskitoschutz und Badeanzug.

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